Das hochwertige Olivenöl hat einen Säuregrad von 0,48. Ein Säuregrad von 0 ist nach der Pressung unmöglich und kann nur durch den Zusatz chemischer Mittel erreicht werden. Hochwertige Olivenöle haben einen Säuregehalt zwischen 0,2 und 0,6. Zu beachten ist jedoch, dass der Säuregehalt nur in Verbindung mit anderen Messwerten Rückschlüsse auf den Reifegrad der Oliven und die Qualität der Verarbeitung geben kann.
„Nativ Extra“ oder „ Extra Vergine“ bezeichnet die höchste Güteklasse beim Olivenöl. Laut Europäischer Verordnung Nr. 1234/2007 darf ein Olivenöl die Bezeichnung „Nativ Extra“ erhalten, wenn der Gehalt an freien Fettsäuren, berechnet als Ölsäure, höchstens 0,8% beträgt.
Das Öl von Amphisis Oliven ist mild im Geschmack, da diese Olivensorte, im Gegensatz zu manch anderen Sorten, reif geerntet wird.
Die biologisch kultivierten Olivenfelder der Familie Kousvantelos befinden sich in Pelasgia, Fthiotida. Der antiken Geschichte des Ortes zu Folge waren die Pelasgoi die ersten Bewohner Griechenlands. Der Anbau der Oliven ist seither untrennbar mit der Lebensweise der Menschen aus dieser Region verbunden.
Die Ernte erfolgt traditionell von Hand, wobei zuerst Netze unter die Bäume ausgelegt werden. Anschließend streift man die reifen Amphisis-Oliven mit Stöcken und Kämmen von den Bäumen ab. Die geernteten Früchte werden nun per Hand von Blättern und Zweigen befreit, in Behälter gefüllt und umgehend zur Olivenmühle gebracht.
Voraussetzung für die Verwendung der Bezeichnung „kalt gepresst“ ist, dass beim Pressvorgang die Temperatur von 27 Grad nicht überschritten wird. Durch dieses schonende Verfahren bleiben wichtige Inhaltsstoffe, wie Antioxidantien, Vitamine und Mineralien, erhalten.